Von der analogen Fotografie zur Landschaftsfotografie
Meine Begeisterung für die Fotografie begann vor mehr als 30 Jahren. Damals hielt ich meine erste Spiegelreflexkamera in den Händen, eine analoge Canon A-1. Mit ihr fotografierte ich hauptsächlich Porträts und Reisemotive auf Diafilm oder Schwarz-Weiß-Film. Einen Teil der Aufnahmen entwickelte ich gemeinsam mit einem Freund in dessen kleinem Fotolabor selbst.
Während meines Studiums in München und durch meine gleichzeitige Tätigkeit als freiberuflicher IT-Consultant sowie als Geschäftsführer zweier IT-Unternehmen blieb zunehmend weniger Zeit für die Fotografie. Auch meine häufigen beruflichen Aufenthalte bei Kunden in den USA und in verschiedenen europäischen Ländern führten dazu, dass dieses Thema für einige Jahre in den Hintergrund rückte.
Erst 2010 begann ich wieder intensiver zu fotografieren. Zunächst verwendete ich noch meine analoge Canon A-1, wechselte jedoch schon bald zu einer digitalen Spiegelreflexkamera, einer Canon 60D. Mit ihr entdeckte ich die Fotografie noch einmal völlig neu und begann, mich intensiv mit ihren technischen und gestalterischen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.
Seitdem hat mich die Fotografie nicht mehr losgelassen.
Mein Weg zur Natur- und Landschaftsfotografie
In den ersten Jahren beschäftigte ich mich mit unterschiedlichen fotografischen Themen. Dazu gehörten Porträts, People- und Modelfotografie sowie Aufnahmen von Automobilen und Motorrädern. In den Jahren 2015 und 2016 war ich in diesen Bereichen zeitweise auch nebenberuflich tätig.
Ab Ende 2016 konzentrierte ich mich zunehmend auf die Natur- und Landschaftsfotografie. Zuvor hatte ich Landschaften hauptsächlich während meiner Urlaubsreisen fotografiert, insbesondere in Florida und New York. Dabei entwickelte sich nach und nach eine immer größere Begeisterung für das bewusste Erleben und Fotografieren besonderer Landschaften.
Das Jahr 2017 wurde für mich schließlich zum entscheidenden Jahr der Landschaftsfotografie. Andere fotografische Themen rückten zunehmend in den Hintergrund.
Was mich an der Landschaftsfotografie besonders fasziniert, sind die Ruhe und Stille der Natur. Die entschleunigende Arbeitsweise bei Langzeitbelichtungen, das Warten auf die passende Lichtstimmung und die Suche nach einer außergewöhnlichen Wolkenformation lassen mich eine Landschaft besonders intensiv erleben.
Gleichzeitig entdeckte ich, welchen wertvollen Ausgleich mir diese Form der Fotografie zu meinem manchmal stressigen Hauptberuf bietet.
Landschaften und Städte auf der ganzen Welt
Seit 2019 nimmt auch die Reisefotografie einen immer größeren Stellenwert in meinem fotografischen Leben ein. Während der Corona-Jahre waren Reisen zeitweise nur eingeschränkt möglich. Dennoch konnte ich im Laufe der Jahre zahlreiche Regionen, Städte und Landschaften fotografisch erkunden.
Zu meinen bisherigen Reisezielen gehören unter anderem:
- Wales und London
- New York
- San Francisco und Los Angeles
- Kalifornien und Arizona
- Mississippi und Florida
- New England Staaten USA
- Miami
- Island
- und einige mehr
Jede dieser Regionen besitzt ihren eigenen Charakter. Unterschiedliche Landschaften, Lichtverhältnisse und Wetterbedingungen stellen immer wieder neue fotografische Herausforderungen dar. Gerade diese Vielfalt macht die Landschafts- und Reisefotografie für mich so spannend.
Ab 2021 nahm ich auch selbst organisierte und von mir geleitete Fotoreisen nach Island in mein Programm auf. Diese Reisen richteten sich sowohl an ambitionierte Amateurfotografen als auch an erfahrene Fotografen.
Während einer dieser Reisen entstanden eindrucksvolle Aufnahmen eines Vulkanausbruchs aus unmittelbarer Nähe zur Ausbruchsstelle. Dieses Erlebnis und die dabei entstandenen Bilder gehören für mich zu den besonderen Momenten, die man wahrscheinlich nur einmal im Leben erleben darf.
Mein Ansatz in den Fotoworkshops
In meinen Workshops geht es nicht darum, möglichst viel Technik oder besonders umfangreiche Ausrüstung einzusetzen. Entscheidend ist für mich nicht, mit welchem Kameramodell oder mit wie vielen Objektiven jemand anreist.
Mir ist wichtig, dass Du lernst, eine Landschaft und die jeweilige Lichtsituation bewusst zu betrachten. Gemeinsam analysieren wir die Szene und beschäftigen uns unter anderem mit folgenden Fragen:
- Welche Wirkung soll das Bild vermitteln?
- Welche Perspektive unterstützt diese Wirkung?
- Wie lässt sich der Bildaufbau verbessern?
- Welche Brennweite eignet sich für das Motiv?
- Welche Belichtungszeit erzeugt die gewünschte Bildwirkung?
- Wann ist der Einsatz eines Grau- oder Grauverlaufsfilters sinnvoll?
- Welche Technik unterstützt die eigene Bildidee tatsächlich?
Erst wenn die gewünschte Bildwirkung klar ist, entscheiden wir, welche Kameraeinstellungen und welches Zubehör dabei helfen können, diese Idee umzusetzen.
So lernst Du, Deine fotografischen Entscheidungen bewusst zu treffen, anstatt Dich ausschließlich auf technische Regeln oder vorgegebene Kameraeinstellungen zu verlassen.
Persönliche Betreuung statt Technik-Overkill
Während meiner Workshops erhältst Du eine individuelle und persönliche Betreuung. Ich möchte Dich dort abholen, wo Du mit Deiner Fotografie gerade stehst. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du Dich noch am Anfang befindest oder bereits über umfangreiche fotografische Erfahrung verfügst.
Mir ist wichtig, technische Zusammenhänge verständlich und praxisnah zu erklären. Du sollst nicht nur wissen, welche Einstellung in einer bestimmten Situation funktioniert. Du sollst auch nachvollziehen können, warum sie funktioniert und wie Du dieses Wissen später auf andere Motive und Lichtsituationen übertragen kannst.
Dazu gehören für mich nicht nur Kameraeinstellungen und Filtertechniken. Ebenso wichtig sind:
- das bewusste Sehen eines Motivs
- die Beurteilung des vorhandenen Lichts
- ein harmonischer und spannender Bildaufbau
- die Wahl des geeigneten Standpunkts
- der gezielte Einsatz von Langzeitbelichtungen
- eine ruhige und konzentrierte Arbeitsweise
- die Entwicklung eines nachvollziehbaren fotografischen Workflows
Mein Ziel ist es, Dir keine komplizierten Standardlösungen vorzugeben. Stattdessen möchte ich Dir dabei helfen, Deinen eigenen fotografischen Blick weiterzuentwickeln und zukünftig selbstständig bessere Entscheidungen zu treffen.
Warum ich Landschaften fotografiere
Ich hoffe, dass meine Bilder einen Eindruck davon vermitteln, welche Gefühle Landschaften in uns auslösen können. Für mich geht es in der Landschaftsfotografie nicht nur darum, einen schönen Ort möglichst detailgetreu abzubilden.
Ein gelungenes Landschaftsfoto kann Ruhe, Weite, Einsamkeit, Kraft oder besondere Lichtstimmungen vermitteln. Es kann Erinnerungen wecken und einen Augenblick festhalten, der sich vielleicht nur wenige Sekunden später schon wieder vollkommen verändert.
Genau diese besonderen Momente machen die Landschaftsfotografie für mich aus.
Vielleicht begegnen wir uns eines Tages an einer der vielen wunderschönen Locations, die unsere Erde zu bieten hat. Dann genießen wir gemeinsam die Ruhe und Schönheit der Natur, beobachten das Licht und warten auf den richtigen Augenblick, um den Auslöser zu drücken.
Armin Leins
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Gemeinsam Landschaften fotografieren
Du möchtest Landschaften bewusster sehen, Licht besser beurteilen und Langzeitbelichtungen gezielt einsetzen? In meinen Fotoworkshops unterstütze ich Dich persönlich und direkt an Deiner eigenen Kamera.
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Meine Lieblingslocation für die Landschaftsfotografie in Deutschland:
Allgäu: Urlaub, Freizeit, Leben und Arbeiten – Allgäu
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Meine Ausrüstung für die Landschaftsfotografie | Marker92 Photography
